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Schwerin und Wismar: Historie in Ostdeutschland

SchwerinWenn von Städten mit reichhaltiger Kultur gesprochen wird, fallen in Deutschland oftmals Namen wie Dresden, Hamburg oder Berlin. Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern findet dagegen nur selten Erwähnung.

Überraschend, denn besonders die Landeshauptstadt Schwerin und die Hansestadt Wismar bieten Altstädte, die in Deutschland ihresgleichen suchen.

Das Neuschwanstein Ostdeutschlands

Über 2.000 verschiedene Burgen und Schlösser stehen in Mecklenburg-Vorpommern, einige davon sind Ruinen, viele dagegen noch bestens in Schuss. Ein gutes Beispiel dafür ist das Schloss Schwerin, das von einem wunderschönen Park und einem Burggraben umgeben ist und durch die Lage am Schweriner See ein wenig an Schloss Neuschwanstein erinnert.
Über 1,5 Millionen Gäste besuchen Schwerin jährlich, viele bestaunen nicht nur das wunderschöne Äußere des Schlosses, sondern schauen sich auch im Inneren um. Zurecht, denn in dem historischen Palast finden Touristen nicht nur jede Menge Historie, es warten auch traumhaft verzierte Räume sowie der Schweriner Landtag.

Allerdings hat Schwerin noch deutlich mehr zu bieten. Das wird sichtbar, wenn man über die bunt geschmückte Schlossbrücke in die Altstadt der Hauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns schreitet. Fachwerkhäuser und Kopfsteinpflaster bestimmen das Stadtbild, das dadurch nicht nur historisch, sondern zugleich auch enorm gemütlich wirkt. Dafür sorgen auch viele kleine Läden, die nichts mit dem zu tun haben, was andere deutsche Großstädte heute in ihren Innenstädten zu bieten haben.

Wie in vielen anderen Teilen Ostdeutschlands dominieren auch in Schwerin die einheimischen Geschäfte – das zeigt sich nicht zuletzt an der Gastfreundschaft, die in Schwerin höchste Priorität genießt. Die Innenstadt selbst hat allerdings noch mehr zu bieten, denn auch das Staatstheater und das Staatliche Museum trumpfen durch ihre pompöse Bauweise auf. Und sollte es einmal reichen mit Stadttourismus: Durch seine ideale Lage am Rande der Mecklenburger Seenplatte lockt Schwerin auch mit einem endlosen Erholungsgebiet an einem der vielen Seen der Region.

Der Charme einer alten Hansestadt

Nicht weit entfernt von der bekannten Hansestadt Lübeck hat sich im 14. Jahrhundert ein weiterer Ort dem Handel verschrieben. Seit 1229 besitzt Wismar, das insbesondere in der Blütezeit des Handels wuchs, Stadtrecht. Seitdem lebten die Menschen in der Hafenstadt vom Warenumschlag und dem Fischfang. Im 21. Jahrhundert zeichnet sich Wismar allerdings durch etwas anderes aus, denn bereits 2012 erhielt die historische Altstadt die Auszeichnung als Weltkulturerbe der UNESCO.

Die prachtvolle Altstadt besticht durch einen ähnlichen Charme wie die von Schwerin, hat ihren historischen Charakter aber noch besser erhalten. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass Wismar von 1648 bis 1803 Teil des Königreichs Schweden war und entsprechend einen weiteren kulturellen Einfluss genießen konnte.

Als bekanntestes Wahrzeichen gilt der Renaissance-Palast, der durch seine Größe kaum zu übersehen ist. Das liegt auch daran, dass die zwölfeckige Bauform in Deutschland einmalig ist. Allerdings ist der eindrucksvolle Marktplatz von Wismar noch lange nicht alles, was die Hansestadt zu bieten hat. Auf die Distanz wird das Stadtbild nämlich von anderen Gebäuden, den Kathedralen Sankt Nikolai, Sankt Marien und Sankt Georgen bestimmt. Diese gelten als Meisterwerke der Sakralarchitektur des 13. und 14. Jahrhunderts und bestechen durch eine einmalige Architektur.
Das Schönste an Wismar bleibt allerdings die Altstadt, die ohne moderne Einflüsse auskommt und wie kaum ein anderer Ort in Deutschland zum Schlendern einlädt.

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